Mustersicherheitsdatenblatt baua

Bewertungen von Materialsicherheitsdatenblättern durch das U.S. Chemical Safety and Hazard Investigation Board haben gefährliche Mängel festgestellt. Ein Sicherheitsdatenblatt (SDS),[1] Material Sicherheitsdatenblatt (MSDS) oder Produktsicherheitsdatenblatt (PSDS) sind Dokumente, die Informationen über Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz für die Verwendung verschiedener Stoffe und Produkte enthalten. SDS sind ein weit verbreitetes System zur Katalogisierung von Informationen über Chemikalien, chemische Verbindungen und chemische Gemische. SDS-Informationen können Anweisungen für die sichere Verwendung und mögliche Gefahren im Zusammenhang mit einem bestimmten Material oder Produkt sowie Verfahren zur Behandlung von Verschüttungen enthalten. Die älteren MSDS-Formate können je nach nationalen Anforderungen von Quelle zu Quelle innerhalb eines Landes variieren; Das neuere SDS-Format ist jedoch international standardisiert. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) hat ein Leitfadendokument zur Erstellung von Sicherheitsdatenblättern veröffentlicht. Der Vertreiber eines Produkts ist dafür verantwortlich, dass das Sicherheitsdatenblatt sachlich korrekt und vollständig ausgefüllt ist. Es ist auch wichtig, dass dieses Dokument regelmäßig an den aktuellen Wissensstand angepasst wird. Dies ist der Fall, wenn neue Informationen Auswirkungen auf Risikomanagementmaßnahmen haben, neue Informationen über Risiken verfügbar werden oder Genehmigungen und Beschränkungen stattgefunden haben. Die grundlegenden Anforderungen an die Erstellung von Sicherheitsdatenblättern sind in Artikel 31 (Anforderungen an Sicherheitsdatenblätter) im Zusammenhang mit Anhang II (Leitfaden zur Erstellung von Sicherheitsdatenblättern) der REACH-Verordnung (EG) Nr.

1907/2006 festgelegt. Die Verordnungen zur Kontrolle gesundheitsgefährdender Stoffe (COSHH) regeln die Verwendung gefährlicher Stoffe am Arbeitsplatz im Vereinigten Königreich und erfordern insbesondere eine Bewertung der Verwendung eines Stoffes. [24] Die Verordnung 12 schreibt vor, dass ein Arbeitgeber den Arbeitnehmern Informationen, Anweisungen und Schulungen für Personen zur Verfügung stellt, die gefährlichen Stoffen ausgesetzt sind. Ohne das Datenblatt als Ausgangspunkt wäre diese Pflicht nahezu unmöglich. Daher ist es wichtig, dass die Arbeitgeber darauf bestehen, von einem Lieferanten eines Stoffes ein Datenblatt zu erhalten. Die Rechtsgrundlage für das Sicherheitsdatenblatt (SDS) in der Europäischen Union liefert art.31 REACH “Anforderungen an Sicherheitsdatenblatt” [12]. Der Inhalt von SDS ist in REACH-Anhang II “Anforderungen an die Erstellung von Sicherheitsdatenblättern” beschrieben. Der Anhang II wurde geändert und an “GHS Annex 4” [13] angepasst, der den internationalen Rahmen für SDS darstellt. Die Verordnung (EU) 453/2010 [14] beschreibt die seit Dezember 2010 geltenden rechtlichen Anforderungen an die Stelle des SDS. Die unverbindliche “Guidance zur Erstellung von Sicherheitsdatenblättern”[15] wird von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) bereitgestellt und soll der Industrie Orientierungshilfen geben.


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