Von Geld auf der Straße, Zinsen und Bankberatern

 

 

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Geld – Ein Medium was aus unserer heutigen Zeit nicht mehr weg zu denken ist. Vieles im Leben dreht sich um Geld. Dabei begegnen einem die skurrilsten Dinge. Zu genau diesem Thema hat Christina eine Blogparade ausgerufen auf ihrem Blog. Daran nehme natürlich gerne teil.

 

Zinsen – Geld für`s Nichtstun

 

Viele kennen wahrscheinlich den Weltspartag. Das war als ich Kind war immer ein besonderer Tag. Da wurde das Sparschwein geschlachtet und die gesparten Mark und Pfennige zur Bank gebracht. Besonders habe ich mich immer über das Geschenk gefreut, was es immer gab von der Bank. Ich weiß nicht mehr genau wie alt ich war, ich denke 6 oder 7 Jahre. Da wurde mir zum ersten Mal erklärt, dass ich Geld von der Bank bekomme, für mein Erspartes was ich dort hinbringe. Also Geld für`s Nichtstun. Ich konnte es kaum glauben. Im nächsten Jahr habe ich das erste mal 6 Mark Zinsen für mein Erspartes bekommen. Das war ein tolles Gefühl. Geld zu bekommen, ohne etwas dafür zu tun. Damals war mir natürlich nicht klar, was es mit dem Zinseszins auf sich hat. Aber dies dauerte nicht lang und seitdem ließ mich das Thema Geld und Finanzen nicht mehr los.

 

Mehrere skurrile Erlebnisse hatte ich mit Bankberatern. Ich denke jeder saß schon mal in so einem Gespräch. Meistens endet es damit, dass man einen Fondssparplan, einen Bausparvertrag oder ähnliches abschließen soll. Das wäre ja das Beste, was man für die Zukunft machen kann. Wenn man aber dann, wie in meinem Fall, anfängt von ETFs, Dividendenaktien und finanzieller Freiheit zu erzählen, werden die Augen der oder des Bankberater immer größer. Einmal kam sogar die Rückfrage, was genau nochmal ein ETF sei. Schon sehr skurril für ein Fachmann. Natürlich habe ich ihr das dann ausführlich erklärt. Aber ich fand es schon erstaunlich, dass Bankberater stets nur Finanzprodukte empfehlen, an denen sie selber verdienen. Wenn ich mir dann überlege, dass die meisten Menschen den Empfehlungen der Bank blind vertrauen, ist dies schon eine Sauerei.

 

„Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht Wert“

 

Eine dritte skurrile Geschichte habe ich erlebt, die noch gar nicht sooo lange her ist. Obwohl es nicht immer angenehm ist im Stadtverkehr: Ich fahre viel Fahrrad. Und auf dem Rad nimmt man seine Umgebung sehr genau war. Als ich an einem Frühlingstag eine Straße entlang fuhr, sah ich aus dem Augenwinkel etwas Glänzendes auf dem Boden. Vielleicht ein Geldstück? Ein paar Meter weiter brachte ich mein Rad zum Stehen, wendete und schob bis zur besagten Stelle zurück. Und tatsächlich: Dort lag ein 20 Cent Stück. Ich hob es glücklich auf und verstaute es sogleich in meinem Geldbeutel. Nun was ist dran jetzt so skurril? Während der ganzen Aktion erntete ich sehr fragende Blicke von den Menschen, die an einer Bushaltestelle wartenden. Sie schauten so, als ob ich etwas Schlimmes tat. Und auch irgendwie angewidert. Nur weil ich etwas Geld von der Straße aufgehoben habe… Wenn Menschen schon das Geld auf der Straße liegen lassen, dann muss es Ihnen echt gut gehen. Ich habe mich davon nicht abhalten lassen und bin meines Weges gezogen 🙂

Ich habe nämlich gelernt: „Wer den Pfennig nicht ehrt, ist des Talers nicht Wert.“ Ich werde mich auch in Zukunft für ein Cent bücken, den ich auf der Straße finde.

 

Habt ihr euch schon skurrile Erlebnisse im Umgang mit Geld erlebt?

 

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2 Kommentare

  1. Bob

    Kann dir nur zustimmen!

    Um den Spruch mal auf die heutige Zeit zu bringen:

    Wer den Cent
    nicht ehrt,
    ist den Benz
    nicht wert!

    Wenn ich Geld auf der Strasse sehe, denke ich nur: „Cool, ich bin ein Geld Magnet :)“

    Antworten
  2. wirtschaftswaise

    Meine neue (Geschäfts-)Bankberaterin hat mich für Ende September zu einem Gespräch eingeladen, „damit man sich mal kennenlernt“.

    Habe begeistert zugesagt und werde natürlich genüßlich darüber bloggen, was zusätzlich zum Kaffee + Keks so „angeboten“ wird…

    Antworten

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