Sparen ohne Abstriche

Viele Menschen kommen in ihrem Leben früher oder später an den Punkt, dass am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig ist. Dabei könnten die meisten, mit ein wenig Aufmerksamkeit ganz einfach über jeden Monat kommen und dabei sogar noch etwas zurücklegen. Aus den Ergebnissen vieler Studien und Selbstexperimente ist zu erkennen, dass das Glück vom Geld unabhängig ist. Aber obwohl der Lebensstandard in Deutschland sehr hoch ist, verschwindet viel vom oftmals hart erarbeiteten Geld, ohne dass man es so recht bemerkt. Ein paar einfache Tipps helfen dir, einen besseren Überblick über deine Finanzen zu bekommen, damit du dich über den ganzen Monat gut und sorgenfrei finanzieren kannst.

 

Ein persönliches Ziel setzen

Gerade zum Jahresbeginn nehmen sich viele vor, im Alltag zu sparen, um sich hin und wieder etwas Besonderes leisten zu können. Für den einen ist das ein ausgedehnter, luxuriöser Urlaub, ein anderer würde sich vielleicht gern ein neues Auto kaufen oder die Vorstellung vom Eigenheim realisieren. Damit du dir schon in naher Zukunft mit selbst Erspartem einen kleinen Traum erfüllen kannst, ist es wichtig, dir selbst ein paar Grenzen zu setzen. Eigene Limits sind auf privater Ebene genauso wichtig, wie im geschäftlichen Haushalten und beim Aktienkauf.

 

5 einfache Spartipps für den Alltag

  1. Den Überblick behalten: Viele Menschen mit eigenem Einkommen geben einen Großteil ihres Verdienten für einfache Dinge aus, die von profaner Bedeutung sind und daher schnell vergessen. Deshalb ist es ratsam, ein Haushaltsbuch über die täglichen Ausgaben zu führen. Dabei wird klar, dass viele Ausgaben gar nicht unbedingt nötig sind, um den eigenen Lebensstandard zu erhalten.
  2. Wohnkosten verringern: Ein Großteil des monatlichen Einkommens geht für viele in die Miet- und Wohnkosten. Dabei ist es gar nicht wichtig, in einer besonders großen Wohnung in Bestlage zu leben. Da vor allem Alleinlebende und Kinderlose mehr Zeit unterwegs verbringen, als zuhause, können hohe Wohnkosten gerade dort leicht eingespart werden. Auch aufgrund der hohen Wohnungsnot in den Großstädten ist es ratsam, nicht mehr Platz für sich zu beanspruchen, als nötig. Wenn du zuhause ungenutzten Platz hast, könntest du dich nach einer kleineren Wohnung umsehen oder Zimmer untervermieten. Außerdem kannst du als Arbeitnehmer einen Teil der Wohnung als Arbeitsfläche steuerlich absetzen. Weitere Kosten lassen sich schmälern, indem aufmerksamer auf den Strom- und Wasserverbrauch geachtet wird.
  3. Öfter mal selbst kochen: Neben den Wohnkosten geben viele sehr viel Geld für Lebensmittel aus. Was zum einen eine bloße Überlebensmaßnahme ist, ist zum anderen auch die Möglichkeit, sich den Alltag zu versüßen. Aber wenn du weniger unterwegs isst und vermehrt selbst kochst, wirst du sehen, wie viel Geld du an den schnellen Imbissen sparen kannst. Über das Mittagessen nachzudenken noch bevor der Arbeitstag begonnen hat, ist für viele eine lästige Nebensache. Aber schon nach ein paar Tagen schleicht sich eine Routine ein und das Vorbereiten der Mahlzeiten, auch für die Arbeit oder unterwegs, wird zu etwas Besonderem, was schließlich oftmals sogar gesünder ist, als alles, was der Mittagstisch im nächstbesten Restaurant zu bieten hat.
  4. Besonderes schätzen lernen: Selbstverständlich ist ein teurer Kaffee auf dem Weg zur Arbeit ein hoher Luxus. Aber schneller, als man es bemerkt, verliert dieser Luxus seinen Reiz und die vier Euro für den Kaffee jeden Tag, werden zur gewöhnlichen Routine. Es hilft, sich eigene Grenzen zu setzen und die wöchentlichen Ausgaben für Kaffee zu reduzieren. Vielleicht reicht es, sich nur noch einmal in der Woche einen Kaffee beim Lieblingsbarista zu gönnen? An den anderen Tagen kannst du ganz einfach auf die eigene Kaffeemaschine oder den Kaffeevollautomaten in der Firma zurückgreifen. Die Produkte daraus sind vielleicht nicht ganz so aufregend, dafür erhält aber der teure Kaffee in deinem Stammcafé wieder seine Besonderheit zurück.
  5. Ausgaben hinterfragen: Beim alltäglichen Geldausgeben kann viel gespart werden. Dabei hilft es, sich selbst zu fragen, ob dieses oder jenes wirklich nötig ist. Vor allem für technische Geräte werden hierzulande Unmengen an Geld ausgegeben. Dabei kannst du vorm Kauf ganz einfach abwiegen, ob du das Gerät wirklich brauchst, oder die Funktion auch mit anderen Geräten kompensieren, oder sogar ganz darauf verzichten kannst.

Das alles soll natürlich nicht deinen Tagesablauf beherrschen. Du musst für dich selbst herausfinden, wie viel du im Alltag über Geld nachdenken möchtest. Aber sich hin und wieder ein wenig zurückzunehmen und eine grundsätzliche Wahrnehmung für Werte zu entwickeln, kann über längere Sicht große Auswirkungen auf die eigene Balance zwischen Leichtigkeit und Gesetztheit der eigenen Finanzen haben.


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