Passives Einkommen aufbauen – Verschiedene Möglichkeiten

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Einkommen kennen wir alle als das Geld, dass wir von unserem Arbeitgeber monatlich auf unsere Konto überwiesen kriegen. Dies ist also Geld für das wird „aktiv“ arbeiten müssen. Darum wird es auch „aktiv Einkommen“ genannt. Dies ist die gängigste Form Einkommen zu erwirtschaften. Das Investitionsgut ist ihr die Arbeitskraft und seine Zeit. Wenn man nun überlegt, wie man zu mehr Talers im Monat kommt, denken viele Menschen an einen Nebenjob/ zweit Job. Naja, das Problem ist hierbei, dass dies wiederum auf Kosten der Arbeitskraft und der verfügbaren Zeit geht. Das hat wiederum Einbußen in der Freizeit nur Folge. Meiner Meinung nach ist das nicht unbedingt erstrebenswert. Was also tun, um doch mehr Einkommen zu erzielen? Das Schlüsselwort lautet: Passives Einkommen aufbauen. Was hat es damit auf sich?

 

Der Begriff „passives Residualeinkommen“ wird für eine einmalige Investition oder Arbeitsleistung verwendet, die über einen langen Zeitraum hinweg regelmäßig Einnahmen erzeugen, ohne dass hierfür ein sich wiederholender Arbeitseinsatz erforderlich ist.

Quelle: wikipedia

 

„Residualeinkommen“ ist ein Begriff aus der Wirtschaft und die inhaltliche Bedeutung auf das passive Einkommen übertragen. Also das heißt, man investiert einmalig Kapital oder Arbeitsleitung und bekommt dann über einen langen Zeitraum hinweg regelmäßig Einnahmen aus dem Kapital- bzw. Arbeitseinsatz. Das ist alles sehr theoretisch, darum sind hier einige Formen des passiven Einkommens.

 

Formen von passiven Einkommen:

Zinsen

Hier legen wir Geld auf ein Spar-, Tagesgeld, oder Festgeldkonto und bekommen am Ende des Jahres die Zinsen nach dem entsprechenden Zinssatz ausgezahlt.

Dividenden

In diesem Fall hat man Anteile an einem Unternehmen erworben, sprich Aktien gekauft und erhält in der Regel eine regelmäßige Ausschüttung/ eine Dividende.

 

Einsatz von Kapital

 

Ausschüttungen

Ähnlich wie Dividenden, aber hier investiert man in Fonds oder ETFs und die wiederum investieren in verschiedene Wertpapiere. Der Investor wird dann ggf. an dem Gewinn beteiligt und erhält eine regelmäßige Ausschüttung

Mieteinnahmen

Wenn man sein Geld in eine Immobilie investiert und diese an eine andere Person vermietet, bekommt man dadurch regelmäßig eine Mietzahlung.

 

Alle oben genannten Formen haben eins gemeinsam: Man benötigt Kapital, das heißt zum Beispiel Geld, welches zur Verfügung steh um investiert zu werden. Leider  haben die meisten Menschen gerade nicht Unmengen an Kapital zur Verfügung, um entsprechendes passives Einkommen aufzubauen.

 

Der Unterschied: Einsatz von Arbeitskraft und Zeit

 

Aber jetzt nicht denken man kann ohne genug Kapital kein passives Einkommen aufbauen! Denn es gibt noch weitere Möglichkeiten passives Einkommen zu generieren. Der Unterschied besteht darin, man als Investitionsgut kein Kapital in Form von Geld benötigt (oder nur eine geringe Menge) sondern seine eigene Arbeitskraft, sein Talent und seine Zeit einsetzt. Folgende Möglichkeiten gibt es:

 

Autor werden

Man kann z.B. ein Buch schreiben und dies über einen Verlag verkaufen. Hat man es einmal geschrieben, kann dieses Buch über einen langen Zeitraum Geldzuflüsse generieren.

Programm entwickeln

Wer ein Talent zum Programmieren hat, kann natürlich entsprechende Programme oder kleine Tools schreiben und diese dann vertreiben.

Fotos verkaufen

Hiermit ist nicht unbedingt der Fotografenjob gemeint. Sondern vielmehr das man einmalig Fotos schießt und die z.B. auf Internet Portalen wie z.B. Fotolia verkauft.

Song aufnehmen

Dies ist das klassische Konzept einer Band oder eines Musikers. Man „produziert“ einen Song/ ein Album und vertreibt dieses dann auf den bekannten Wegen (Internetportalen, I-tunes, als CD usw.)

Fachartikel schreiben

Wenn sein Wissen oder seine Ideen anderen Menschen mitteilen möchte, muss es nicht direkt ein Buch sein. Man kann auch sogenannte „Fachartikel“ schreiben zu einem bestimmten Thema und diese übers Internet zu verkaufen. Vielleicht haben auch schon einige Erfahrung in der Schulzeit damit gesammelt, nämlich auf Portalen für Hausaufgaben, Aufsätze oder Referate. Hier habt ihr vielleicht eine Arbeit hochgeladen und andere Schüler haben diese sich für kleines Geld runter geladen und ihr habt dafür ein paar Talers bekommen.

Website/ Blog betreiben

Natürlich kann man auch über eine eigene Website bzw. einen Blog passiv Einkommen erwirtschaften. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten: Affiliate, Adsense, Bannervermietung etc. Allerdings muss man hier dazu sagen, dass hier oftmals eine wiederkehrende Arbeit vorliegt. Zum Beispiel: Betreuung der Website oder Schreiben von Beiträgen. Das heißt hier liegt eigentlich keine einmalige Investition vor sondern eine regelmäßige Investition von Arbeitskraft und Zeit. Trotzdem zähle ich dies zu passiven Einkommen dazu, denn eine Seite/ein Blog kann auch über einen bestimmten Zeitraum Geld abwerfen, ohne das eine aktive Betreuung statt findet.

 

Fazit

Es gibt einige verschiedene Wege passive Einkommensströme zu aktivieren. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass einige Formen Kapitaleinsatz benötigen und andere nur geringe finanzielle Mittel benötigen und stattdessen Arbeitskraft bzw. Zeiteinsatz benötigen. Beide Formen führen dazu, dass sich ein wiederkehrender Geldzufluss einstellt. Das Ziel sollte es sein, diesen Geldzufluss sukzessive zu erhöhen und damit der finanziellen Unabhängigkeit näher zukommen.

 

Welche Forme Form des passives Einkommens gefällt euch am besten? Fallen euch noch weitere Möglichkeiten ein?


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5 Kommentare

  1. Bob

    Mir würde da noch das Network-Marketing einfallen.
    Mir persönlich gefallen aber Dividenten am besten

    Antworten
  2. Ron

    Sehr schöner Artikel, am meisten nutze ich ETFs da Sie pflegeleicht sind, man muss sich 1 – 2 mal darum kümmern. Ansonsten kann man die Zeit auch sinnvoll nutzen, und als Sparvariante für die Altersvorsorge eignet sich sehr gut.

    Antworten
  3. Sandra

    Die Liste finde ich sehr interessant, spontan fällt mir auch Texte für verschiedene Blogs zu schreiben. Momentan sehr aktuell und gefragt, der Aufwand ist minimal es lässt sich einige dazu verdienen.

    ETF´s sowie Immobilien sind für mich eine Anlageform die auch in Zukunft recht stabil und sicher sind. Auf diese Weise kann man der Altersvorsorge getrost und entspanter sehen.

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  4. Erik

    Hallo,

    super Artikel und vielen Dank für den Input:)

    Zur Diskussion:
    Ich finde das ETF’s kein Allheilmittel sind. In stark volatilen Märkten sind aktiv gemanagte Fonds nachweislich besser. Seit 2009 kennt der Aktienmarkt nur eine Richtung und das ist nach oben. Deswegen war diese Strategie vergangenheitsorientiert sicherlich die Beste aber welche ist es für die Zukunft?

    Beste Grüße

    Erik

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  5. Dividendeman

    Sehr guter, informativer Artikel.
    Ich investiere seit 2007 gemäß der Dividendenstrategie und habe damit eine überdurchschnittliche Performance erzielen können. Es bedarf regelmäßiger Neuausrichtung des Depots und teilweise eines langen Atems.
    In dem Falle von „passivem Einkommen“ zu sprechen, passt also nicht ganz. 🙂

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