Nicht mehr arbeiten ? – „Freiheit oder Langeweile“

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Dies ist wohl eine Vorstellung, die ganz viele Menschen haben: Nicht mehr arbeiten gehen zu müssen und trotzdem so viel Geld zur Verfügung zu haben, dass man seinen Lebensstandard halten kann. Also die Rede ist hier von der finanziellen Freiheit. Doch hat man sich wirklich mit dem Thema nicht mehr arbeiten aus einander gesetzt? Was kommt denn danach? Freiheit oder doch Langeweile? Genau zu diesem Thema hat der Privatier eine Blogparade ausgerufen, bei der ich gerne mitmache.

 

Ziel im Fokus: Nicht mehr arbeiten müssen – oder doch nicht?

Im Grunde genommen, habe ich ja genau dieses Ziel. Also die finanzielle Freiheit. ADs heißt, dass ich nicht mehr von einem Angestelltenjob abhängig sein möchte und alle meine Ausgaben aus passiven Einkommen bezahlen kann. Quasi aus dem „Hamsterrad“ ausbrechen. So weit so gut. Das heißt für mich aber nicht, dass ich nicht mehr „arbeiten“ möchte. Denn ich bin ein Mensch, der immer ein Ziel braucht, um erfüllt zu sein. So geht es nämlich auch eigentlich fast allen anderen Menschen, sie wissen es nur nicht bzw. es ist ihnen nicht unbedingt bewusst. Denn wenn Menschen kein wirkliches Ziel haben, werden sie oft depressiv und unglücklich. Sie fühlen sich nicht gebraucht. Das ist meiner Meinung nach auch der Grund, warum viele Menschen so viel Fernsehen schauen. Es legt sie von ihrer Ziellosigkeit und ihrem Unglücklich sein ab. Dies ist insbesondere ein Phänomen, was viele ältere Menschen betrifft, die eben nicht mehr arbeiten gehen, weil sie schon in Rente sind. Viele Menschen die in den 50gern sind wünschen sich, dass sie vielleicht früher in Rente gehen können und würden am liebsten sofort aufhören zu arbeiten. Doch was kommt danach? Sie müssen nicht mehr arbeiten und wissen praktisch nicht wohin mit ihrer Zeit. So könnte es also auch sein, wenn man die finanzielle Freiheit erreicht.

 

Was ist gleich nochmal die finanzielle Freiheit für mich?

Per Definition bedeutet finanzielle Freiheit, dass man praktisch nicht auf’s Geld schauen muss und alles aus passiven Einkommen bezahlt werden kann. Das schließt nicht zu nur die Kosten für Miete, Lebensmittel, Strom usw. ein, sondern auch alle Ausgaben die für Freizeit, Urlaub und ähnliches anfallen. Für mich würde das eine ungefähre Summe von 4000€ im Monat bedeuten. Dieses Geld im Monat würde es mir ermöglichen, meine Zeit so zu nutzen, wie ich es möchte.

 

Freiheit oder Langeweile?

Ich denke, dass diese Frage sehr Typ abhängig ist und hat sehr viel mit Selbstfindung und Problemerkennung zu tun hat. Für mich würde die finanzielle Freiheit ganz klar auch eine „Freiheit“ sein. Doch ich kann mir vorstellen und weiß auch, dass viele Menschen sich praktisch vor ihrer Freiheit, nach dieser Zeit gesehnt haben, aber als sie dann da war, wurde aus der Freiheit relativ schnell Langeweile.

Um diese Langeweile zu verhindern, benötigt man wieder eine Aufgabe bzw. neue Ziele. Um diese zu finden bzw. zu suchen muss man zuerst erkennen, woran es liegt, dass man Langeweile hat. Daran scheitern schon die meisten Menschen. Das liegt u.a. daran, dass viele Menschen nie für ihre eigenen Ziele gearbeitet haben, sondern immer nur für die Ziele ihres Arbeitgebers.

Wenn man also die finanzielle Freiheit anstrebt, sollte man sich einmal hinsetzen und genau überlegen, was man mit seiner neuen gewonnen freien Zeit anfangen möchte. Am besten schreibt man dies so konkret wie möglich einmal auf. Dies sollte man meiner Meinung nach auch machen, wenn man kurz vor der Rente steht. Denn für neue Ziele und Projekte ist es nie zu spät.

 

Geld macht nicht Glücklich – Aber Geld bedeutet Freiheit

 

Es ist nicht die Sache an sich, die einen glücklich macht, sondern der Weg dorthin.

Ich glaube, dass dies eigentlich jeder kennt. Als ich früher einen neuen Legobaukasten geschenkt bekam, war es das tollste alles zusammen zu bauen und ich hatte mich riesig darauf gefreut, wenn das Legomodell dann endlich fertig sein würde. Als ich es dann fertig zusammengebaut hatte und ein paar Mal damit gespielt hatte, war das neue Legomodell gar nicht mehr so interessant und lag von da an in irgendeiner Ecke meines Zimmers. Das tolle Gefühl beim Zusammenbauen war verflogen.

Was ich damit verdeutlichen möchte ist, dass es nicht mein Ziel ist, einen Haufen Geld, tausende Aktien oder hunderte Immobilien zu besitzen. Denn das Geld an sich macht mich auf die Dauer nicht glücklicher und zufriedener. Dem zufolge kann ich den Spruch “Geld macht nicht glücklich“ genau so unterschreiben.

Allerdings ermöglicht mir das Geld etwas anderes, nämlich die „Freiheit“.

 

Meine persönliche Freiheit

Das ich irgendwann einmal Langeweile hätte, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen. Dazu habe ich einfach zu viele Ideen und Sachen, die ich ausprobieren möchte. Hier ein paar Ziele bzw. Punkte, die meine Freiheit füllen würden:

  • Bloggen & Online-Marketing
  • Bücher schreiben
  • Zeit mit Familie und Freunden verbringen
  • Vereinsaktivität (Ehrenamt)
  • Selbstversorgung (Anbau von Obst und Gemüse + Kleintierhaltung)
  • Imkern
  • einen kleinen Hofladen betreiben

Meine Freiheit würde nicht so aussehen, dass ich nicht mehr arbeiten würde. Ganz im Gegenteil. Mein Ziel ist es, so zu arbeiten, wie ich es möchte und es mir Spaß macht. Das heißt in erster Linie, dass ich meine Selbstständigkeit ausbauen würde. Und das in alle Richtungen, so wie es mir gefällt. Das heißt nicht nur Online, sondern dann auch Offline, mit zum Beispiel einem eigenen Geschäft.

Zur Freiheit gehört für mich aber auch, dass ich mir so viel Zeit für Freunde und Familie nehmen kann, wie ich es möchte. Und auch, dass ich meine Garten und Naturaktivitäten ausbauen kann, die jetzt schon sehr zeitintensiv sind. Langfristiges Ziel ist dabei eine Selbstversorgung mit Lebensmitteln aus dem eigenen Garten.

 

Wie möchte ich die finanzielle Freiheit erreichen?

Dass der Weg zur finanziellen Freiheit lang ist und nicht von heute auf morgen zu erklimmen ist, ist mir klar. Darum arbeite ich auch schon einige Zeit daran. Um dieses Ziel zu erreichen, setze ich auf verschiedene passive Einkommensquellen, die ich Schritt für Schritt ausbauen möchte. Dazu zählen Dividendenaktien, ETFs, Immobilien und Online-Marketing (Blog, Nischenseiten & eigenes Ebook). In dem Artikel Finanzielle Freiheit erreichen –Raus aus dem Hamsterrad, habe ich noch viel ausführlicher und mit konkreten Zahlen erläutert, wie ich mir das Ganze vorstelle.

 

Fazit – Freiheit bedeutet, so zu arbeiten, wie man wirklich möchte

Wenn ich von der Finanzielle Freiheit erzähle, verbinden die aller meisten Menschen damit nur, dass „nicht mehr arbeiten gehen zu müssen“. Die Bedeutung für mich ist aber eine ganz andere. Finanzielle Freiheit, heißt für mich, die Freiheit zu haben, daran zu arbeiten, was mir wirklich Spaß macht. Dann ist es für mich auch eigentlich keine „Arbeit“ mehr. Und ich kann jedem nur empfehlen, sich auf den Weg zur finanziellen Freiheit zu machen, um das tun zu können, was man wirklich will. Denn nur das macht einen am Ende des Tages wirklich glücklich und zufrieden. Davon bin ich überzeugt.

 

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