Man benötigt nicht viel Geld, um glücklich sein zu können

Wie viel Geld benötige ich, um glücklich zu sein? – Eine Studie besagt, dass man ab einem Jahresgehalt von 75.000 Dollar, was umgerechnet 61.000 Euro entspricht, sorgenfrei ist. Doch was ist mit all den reichen Menschen auf der Erde, die noch ein viel größeres Vermögen angehäuft haben oder weit mehr verdienen und trotzdem unglücklich sind? Es scheint mehr hinter dem persönlichen Glück zu stecken, als eine bloße Zahl auf dem persönlichen Bankkonto. Wie viel Geld man also tatsächlich benötigt, um glücklich zu sein, verraten die folgenden Zeilen.

 

 

 

Geld kann auf die verschiedensten Arten angehäuft werden

Ein jeder hat sich schon einmal gefragt, ob Geld wirklich dazu in der Lage ist, Menschen glücklich zu machen oder ob das Ganze letztlich doch nur ein großer Trugschluss ist. Geld macht nicht glücklich, zumindest nicht vollkommen. Das legen die neuesten Studien nahe, doch zunächst soll erst einmal darauf eingegangen werden, auf welche Arten man überhaupt zu großem Reichtum kommen kann:

  • Arbeit
  • Erbschaft
  • Gewinn
  • Geschenke

Es liegt für die meisten Menschen nahe, dass sie sich große Besitztümer nur dann leisten können, wenn sie ihr Leben lang hart für alles gearbeitet haben. Manche Dinge wie ein schöner Urlaub oder der Kauf eines neuen Autos machen es dabei nicht zwangsläufig erforderlich, Ewigkeiten arbeiten zu gehen, aber ohne ein paar Jahre des Sparens klappt dies meist auch nicht. Die nächste Möglichkeit, an viel Geld zu kommen, besteht in einer Erbschaft oder einem Gewinn. Viele Menschen spielen beispielsweise Lotto oder gehen auch sonstigen Formen des Glücksspiels nach, nur um irgendwie an den großen Reichtum ohne eigene Arbeit zu kommen. Auch Geschenke in Form von Geld oder materiellen Besitztümern können zur Anhäufung eines großen Vermögens beitragen, aber das ist eher selten der Fall.

 

Der Kauf von materiellen Dingen steht bei vielen im Vordergrund

Wirft man einen Blick darauf, wie Menschen, die einst viel Geld besessen haben, ihre neu gewonnene Unabhängigkeit genutzt haben, so stößt man meistens darauf, dass viele materielle Dinge angeschafft worden sind:

  • Autos
  • Häuser
  • Boote

Speziell Lotto-Gewinner gehen häufiger direkt ins nächste Autohaus, kaufen sich ihren Traumwagen und erwägen schnell auch den Kauf eines Eigenheims. Wenn das alles noch nicht reicht und noch viel zu viel Geld übrig ist, werden die Wünsche meistens noch größer und können sich beispielsweise auf den Erwerb einer Yacht oder ähnlichem erstrecken. Den Fehler, den allerdings die Menschen bei dieser Denkweise begehen ist: Sie denken, dass das Glück parallel mit dem Besitz von materiellen Besitztümern ansteigt. Dabei ist einerseits die Vorfreude auf den Erwerb von bestimmten Gegenständen das Schönste an der ganzen Sache und andererseits flaut das schöne Gefühl nach dem Kauf meistens relativ schnell ab. Schuld daran ist ein stattfindender Anpassungsprozess, der auf lange Sicht verhindert, dass Menschen das Glück in der gleichen Intensität fühlen können, wie das beim Kauf der Fall gewesen ist. Materielle Besitztümer sind also nur in sehr engen Grenzen dazu geeignet, dauerhaft Glück zu erzeugen.

 

Immaterielle Erfahrungen können auf lange Sicht glücklicher machen

Wirft man einen Blick auf weitere Möglichkeiten, wie man viel Geld einsetzen kann, so ergeben sich auf der anderen Seite bei den immateriellen Ausgaben jede Menge Möglichkeiten:

  • Urlaube
  • Reisen
  • Erlebnisse
  • Erfahrungen

Ein jeder ist dazu in der Lage, einmal in sich zu gehen und zu überlegen, was er schon immer in seinem Leben machen wollte. Unglücklicherweise entfällt Menschen mit viel Geld schnell dieses Wissen um ihre wirklichen Wünsche und materielle Anschaffungen rücken in den Vordergrund. Dabei sind es gerade die immateriellen Dinge, die dazu geeignet sind, auch lange nach ihrem Erleben noch für Glück zu sorgen. Derartige Erfahrungen und Erlebnisse sind sogar dazu geeignet, später an Wert zu gewinnen, was bei materiellen Gütern auf der Gefühlsebene nicht der Fall ist. Der Grund dafür, warum dies so ist, ist in der emotionalen Reaktion unseres Gehirns zu erblicken. Außerdem entfällt bei immateriellen Dingen auch oft der unsägliche Vergleich mit den Besitztümern anderer Menschen, der ohnehin nur dazu geeignet ist, sich selbst unglücklicher zu machen. Hingegen verbindet ein identisches Erlebnis in der Vergangenheit auch Menschen viel mehr miteinander, als wenn beide zum Beispiel dasselbe Smartphone oder Auto besitzen.

 

Bedarf an Geld ist immer auch von persönlichen Bedürfnissen abhängig

Abschließend soll noch die Frage geklärt werden, wie viel Geld man denn tatsächlich benötigt, um glücklich zu sein. Hat man sich vergegenwärtigt, dass man dies nicht dafür ausgeben sollte, möglichst viele materielle Dinge zu erwerben, so stehen einem Tür und Tor offen für ein glücklicheres Leben. Wie bereits eingangs erwähnt worden ist, ist eine Summe von knapp 60.000 Euro Verdienst pro Jahr sehr gut dazu geeignet, ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen. Allerdings kommt es immer auch auf den persönlichen Lebensstandard an, wenn man nach einer Antwort auf die eingangs aufgeworfene Frage sucht:

  • Wie viele Urlaube sollen pro Jahr gemacht werden?
  • Welche materiellen Dinge sollen angeschafft werden?
  • Wie hoch ist der Bedarf an Konsumgütern?
  • Wie groß ist die Familie und wer kann noch davon profitieren?

Es gilt, selbst beim Besitz von viel Geld nicht den Bezug zur Realität zu verlieren und den Lebensstandard nur um ein Mindestmaß zu erhöhen. Man sollte auch erwägen, Menschen etwas Gutes zu tun, die einem selbst wichtig sind. Das kann nicht nur die eigene Familie respektive die engsten Angehörigen sein, sondern auch Freunde und Verwandte.

 

 


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