Der Blick in die Glaskugel – Wie entwickeln sich die Märkte im Sommer 2017? (Anzeige)

Wer möchte nicht gerne wissen, wie die Zukunft sich entwickelt. „Steht der nächste Crash vor der Tür oder geht es an den Märkten steil nach oben?“ Für den privat Anleger ist diese Frage natürlich genauso interessant, wie für institutionelle Investoren, denn jeder möchte natürlich sein Geld zu möglichst günstigen Kursen anlegen und nicht kurz vor dem nächsten Crash kaufen.

Um zu entscheiden, zu welchem Zeitpunkt man nun in Aktien, Anleihen oder doch Immobilien investiert bzw. wann man besser verkauft, sollte man sich selber die verschiedenen Finanzbereiche genauer ansehen und analysieren, sodass man eine sinnvolle Entscheidung treffen kann. Neben der eigenen Einschätzung ist es aber auch nicht verkehrt, sich mit der Meinung Anderer zu beschäftigen. So geben zum Beispiel große Finanzinstitute in regelmäßigen Abständen ihre Meinung zur aktuellen Situation an den Finanzmärkten ab. Der private Anleger erhält so aktuelle Informationen von Finanz-Experten in den unterschiedlichen Finanzanlage-Klassen und kann diese in seine private Vermögens- und Anlagestrategie mit einfließen lassen.

In diesem Artikel möchte meine persönlichen Ansichten zu den Kapitalmärkten mit denen eines großen, internationalen Finanzinstitut, nämlich der Deutschen Bank, vergleichen. Die Info´s und Berichte der Deutschen Bank findet ihr hier unter Kapitalmarktausblick Juli auf deren Homepage, unter der Rubrik „Markt und Meinung“. 

 

Allgemeine Geldpolitik und Wirtschaftsentwicklung

Hier nun also meine Meinung zu den verschiedenen Kapitalmarktberichten. Im ersten Bericht geht es um die allgemeine Entwicklung in Europa und in Deutschland. Hier sieht  die Deutsche Bank eine positive Gesamtlage und eine gute Wirtschaftsentwicklung. Das belegen verschiedene Konjunkturindikatoren und auch wichtige nationale Wahl-Entscheidungen, die postiv für Europa ausgegangen sind. Und auch in Deutschland zeigen die Konjunktur Ampeln grün. Aus meiner Wahrnehmung als Privat-Anleger sehe ich die Lage ähnlich positiv. Sehr wichtig und positiv war die Wahl von Macron in Frankreich, denn nur gemeinsam kann es in Europa nach vorne gehen. Die positive Entwicklung der Wirtschaft in der Euro-Zone zeigt mir, dass die Euro-Länder auf einem guten Weg sind. Trotzdem sehe ich immer noch einige Risikofaktoren, die schnell eine andere Richtung vorgeben können. Der Brexit steht noch an, in einigen Ländern herrscht immer noch eine hohe Arbeitslosigkeit und wie es mit President Trump weiter geht, kann auch niemand vorhersagen. Es bleibt also spannend. 

In einem weiteren Bericht geht die Deutsche Bank auf die internationale Geldpolitik ein. Die amerikanische Zentralbank Fed wird wahrscheinlich den Leitzins ein weiteres mal anheben. Anders die EZB: Hier soll das Anleihen-Kauf-Programm weiterhin fortgesetzt werden, jedoch in einem geringeren Umfang. Von einer Anhebung des Leitzinses ist keine Rede. Was hat das nun für mich als privat Anleger zu bedeuten? Im Grunde heißt das, dass die Spar-Zinsen weiterhin im Keller bleiben und ich das Tagesgeldkonto lediglich zum vorübergehenden Geldparken benutzen werde. So bleibt einem eigentlich nur weiterhin der Aktienmarkt und Immobilienmarkt als sinnvolle Geldanlage, wie zum Beispiel das Anlegen in Dividenden Aktien. Der sehr konservative Sparer wird weiter enteignet.

 

Aktien & Rohstoffe

Im Bereich Aktien sieht die Deutsche Bank weiterhin ein positive Entwicklung. Steigende Unternehmensgewinne und die weiterhin sehr niedrigen Zinsen könnten für weiter steigende Kurse sorgen. Das freut mich als investierten Aktienanleger natürlich auf der einen Seite. Auf der anderen Seite, wird es bei noch weiter steigenden Kursen immer schwieriger günstige Werte zu finden. Zudem ist die Gefahr einer größeren Korrektur aus meiner Sicht nicht von der Hand zu weisen. Denn eins ist klar: Die Börse ist keine Einbahnstraße und es kann nicht nur nach oben gehen. 

Anderes sieht man den Trend im Bereich Rohstoffe: Hier geht man tendenziell weiter von einer rückläufigen Entwicklung aus, was vornehmlich durch ein Überangebot zu erklären ist. Für die betroffenen Branchen sind dies wahrscheinlich keine einfachen Zeiten, doch für den privat Anleger bieten sich dadurch auch Chancen. Zum einen sind die Preise an der Tankstelle und für Heizöl weiterhin günstig und zum anderen, bieten sich so auch evt. gute Einstiegsmöglichkeiten bei großen, etablierten Rohstoffunternehmen, wie z.B. Shell, ExxonMobil oder BP. 

 

Immobilien

Auch im Bereich Immobilien sind die Aussichten gut. Sowohl in den USA, als auch in Europa ist die Nachfrage nach Immobilien hoch. Ähnlich nehme ich die Situation in Deutschland war. Die Nachfrage nach Häusern und Wohnungen in Deutschlands Städten nimmt immer weiter. Mehr und mehr Menschen möchten in die großen Städte ziehen, wo die Jobs sind, das Freizeitangebot stimmt und alles in direkter Nähe ist (Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Ärzte etc.). Entsprechend entwickeln sich die Preise. Aus Privat-Anleger Sicht, ist das zum einen gut, wenn man schon im Besitz einer Immobilie ist. Dann freut man über einen stetigen Wertzuwachs und ggf. steigende Mieteinnahmen.

Anders sieht es aus, wenn man noch auf der Suche nach einer Immobilie ist, sei es als zum Vermieten oder auch als Eigenheim. In dieser Situation muss man als Käufer genau hinschauen und abwägen, ob der aufgerufene Preis auch gerechtfertigt ist und ob, sich das Ganze lohnt. Leider war es in der jüngsten Vergangenheit so, dass Abzuwarten meist zur Folge hatte, dass es einige Zeit später wieder ein Stück teurer geworden ist eine Immobilie zu kaufen. Das wiederum erhöht den Entscheidungsdruck. Diese Entwicklung wird sich aus meiner Meinung nach auch mittelfristig weiter fortsetzen.

 

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