Day Trading kurz erklärt

 

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Dieser Artikel ist für mich ein ganz besonderer. Denn es ist mein erster Gastartikel, der hier im Blog veröffentlicht wird. Es geht um´s Daytrading mit CFDs. Ich selbst kenne mich damit nicht so aus und verfolge ja eine andere Anlagestrategie, das langfristige Anlegen mit Generierung von passiv Einkommen. Aber natürlich möchte ich euch das Thema nicht vorenthalten. Darum freue ich mich mit Matthias einen Experten zu dem Thema euch präsentieren zu dürfen.

 

Von Day Trading haben überraschenderweise viele Menschen schon einmal etwas gehört. Daran ist die Tatsache sicher nicht unschuldig, dass mittlerweile nicht nur im Internet verstärkt Werbung dafür gemacht wird, sondern auch im Fernsehen. Dort hört sich die Sache normalerweise in etwa so an: „Geht der Trend nach oben, setzt du auf CALL, geht der Trend nach unten, setzt du auf PUT!“ Das Ganze natürlich mit schweizerischem Dialekt… 😀
Als besonders geeignet zum Day Trading gebärdet sich vor allem der Handel mit CFDs, weil hier sehr große Hebel zum Einsatz kommen, wodurch man bereits durch ein sehr geringes Eigenkapital in das Day Trading einsteigen kann.

Was ist CFD Trading?

Die Abkürzung CFD steht für „Contract For Difference“, zu Deutsch Differenzkontrakt. Besonders zwei Merkmale heben CFD Trading vom herkömmlichen Handel ab.

  1. Beim CFD Trading spekuliert man rein auf den Kursunterschied bei Eröffnung einer Position und bei deren Schließung. Das bedeutet, dass man nicht nur einen Wert „Kaufen“ kann und somit auf eine Verbesserung des Kurses hofft, um diesen dann gewinnbringend wieder abzustoßen, sondern einen Wert auch „Verkaufen“ kann und somit auf fallende Kurse zu spekulieren! Man spricht in diesem Zusammenhang von sogenannten „Leerkäufen“!
  2. Beim CFD Trading kommen große Hebel zum Einsatz durch welche es auch mit sehr wenig Kapital möglich ist Day Trading zu betreiben. Ein Hebel bedeutet, dass der eingesetzte Betrag in Höhe des Hebels vervielfacht wird und man so mit einem viel größeren Volumen handelt. Bei z.B. einem 200er Hebel wird das eingesetzte Kapital verzweihundertfacht, wodurch dann schon kleine Schwankungen des Kurses große Auswirkungen haben können. Der von einem selbst eingesetzte Betrag dient somit lediglich als Sicherheitsleistung (Margin).

Wer CFD Trading bzw. das damit verbunden Day Trading einmal selbst ohne Risiko ausprobieren möchte, der kann das übrigens in einem kostenloses Demokonto tun. Wenn man sich selbst ein Demokonto sucht, dann sollte man vor Allem darauf achten, dass dieses wirklich auf Dauer kostenlos ist, die echten Börsenkurse verwendet und auch die Gebühren des CFD Brokers berücksichtigt. Wer sich die Suche nach einem passendem Demokonto ersparen möchte, der erhält hier die passenden Informationen: maennerwelt.info/day-trading-demokonto/
Apropos Risiko: Wenn man noch nach einem dritten Unterschied zum herkömmlichen Handel suchen möchte, dann ist dieser sicher im größeren Risiko zu finden.

Risiken im CFD Trading

Dass man beim Handel mit CFDs nicht nur gewinnen, sondern auch sein ganzes Kapital verlieren kann, dürfte wohl nicht überraschend sein. Darin unterscheidet sich CFD Trading nicht so sehr vom herkömmlichen Handel, wenngleich ein Totalverlust dort bestimmt die Ausnahme ist.
Das wirkliche Risiko besteht in der sogenannten „Nachschusspflicht“, was bedeutet, dass man auch für Verluste über die hinterlegte Margin, also den Betrag welchen man selbst (ohne Hebel) eingesetzt hat und als Sicherheitsleistung dient, hinaus haftet.
Normalerweise schließt das System eine offene Position automatisch bevor das gesamte Kapital aufgebraucht ist. Wenn sich der Kurs aber sehr rasch verändert, kann es passieren, dass die Order zum Schließen erst verspätet ausgeführt wird und es so zu einer Nachschusspflicht kommt.
Eine andere Möglichkeit ist, dass man eine Position offen hält während die Börse geschlossen ist. Tritt in dieser Zeit ein für den Kurs relevantes Ereignis, kann dadurch der Kurs bei Börsenöffnung den Punkt für die automatische Schließung weit überschritten haben. In diesem Fall wird dann die Position vom System bei Börsenöffnung geschlossen und es besteht wiederum eine Nachschusspflicht.
Wer frisch ins Day Trading einsteigt, sollte sich also über die Risiken im Klaren sein und im besten Fall ausgiebig mit einem authentischen Demokonto „trainiert“ haben, damit keine dummen Fehler passieren.

Schöne Grüße

Matthias


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