Börsencrash – Mal wieder ein Weltuntergang?

 

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Börsencrash

Schlagzeilen sind gerade mal wieder überall zu lesen. Man könnte meinen die Welt steht kurz vor dem totalen Kollaps. Die Medien überschlagen sich regelrecht mit negativ Schlagzeilen. Panik wird geschürt! Der kleine Anleger weiß gar nicht mehr wo oben und unten ist und sieht nur, dass die roten Zahlen immer größer werden in seinem Depot. Viele können dann nicht mehr rational bleiben und verkaufen panikartig ihre Papiere. Das hat nicht selten einen hohen Verlust zur Folge. Die Probleme sind oft zwar dar und auch durchaus bedenkenswert. Aber die Börse neigt sehr oft zu Übertreibungen:

 

Nach einem Wochenende fällt der DAX ins bodenlose und die Meldungen über Weltuntergangsszenarien überschlagen sich. Am folgenden Tag sieht die Welt aber schon wieder ganz anders aus und der DAX erholt sich. Die Horrormeldungen waren also gar nicht so schlimm.

 

Auch Menschen, die nicht an der Börse aktiv sind, werden enorm beeinflusst durch die Medien. Insbesondere die, die mit Börse und Co. bisher wenig bis gar nicht zu tun hatten und bisher zurückhaltend in dieser Richtung waren, werden besonders beeinflusst. Sie lesen die Schlagzeilen und werden in ihrer Meinung bestärkt, dass Börse ein hoch riskantes, unkalkulierbares Spiel ist: „Aktien sind mir viel zu unsicher. Siehste ja. Da macht man nur Verluste. Das ist nur was für Experten.“

 

Was sagt uns das nun? Die Medien haben enormen Einfluss auf uns Menschen und unser handeln. Wichtig ist das Ganze stets kritisch zu hinterfragen und nicht mit einer Kurzschlussreaktion handeln.

 

Also hier meine Ratschläge für Börsencrash – Zeiten:

1. Ruhe bewahren

Erstmal ruhig bleiben und nicht verzweifeln. Schon gar nicht unüberlegt Werte mit Verlust verkaufen. Denn ein Verlust ist erst dann realisiert, wenn man auch verkauft hat.

2. Medien ignorieren

Dass Medien, als auch die Börse, auch mal zu Übertreibungen neigen, haben wir ja gehört. Darum hier mein Tipp: Die Meldungen einfach ignorieren und die Zeit sinnvoller nutzen. Zum Beispiel Zeit mit der Familie oder Freunden verbringen, Sport machen, ein Buch lesen oder ähnliches.

3. Situation analysieren

Schlagzeilen zu Weltwirtschaft, Krisenherden und aktuellen Problemen gibt es immer: In hoch Zeiten, als auch in Krisenzeiten. Viel wichtiger sind allerdings die Unternehmensmeldungen und die entsprechenden Berichtszahlen. Darum sollte man bei seinen Werten im Depot prüfen: Hat sich an der Bewertung etwas Grundlegendes geändert? Werden bestimmte Bewertungskriterien verletzt?

4. Eventuell günstige Kaufgelegenheiten nutzen

Wenn die Kurse massiv nachgeben, bieten sich oft auch günstige Einstiegschancen. Aber auch hier ist Vorsicht geboten, damit man nicht in das bekannte „fallende Messer greift“. Wer in regelmäßigen Abständen, z.B. monatlich, investiert schütz sich davor, da man mit der Zeit einen Mittelwert der Kurse bekommt.

 

Der Markt ist keine Einbahnstraße

 

Fakt ist aber auch, dass es nicht immer nur nach oben gehen kann. Das muss jedem klar sein. Dementsprechend geht es auch mal nach unten an der Börse. Auch mal in Form eines Börsencrash. Dies ist kein Beinbruch und ist langfristig auch vollkommen normal. Bisher wurde jede Krise überwunden und es ging wieder aufwärts. Egal wie sie auch hieß: China-Kriese, Öl-Krise, Irak-Krieg, Elfter-September, Finanzkrise, Weltwirtschaftskrisen usw. Auch wenn es ziemlich düster aussah, ging es irgendwann wieder nach oben. Das hat uns die Vergangenheit gelehrt. Wie lange so eine Krisenphase dauert, kann man natürlich nicht sagen. Aber als langfristiger Anleger spielt das auch eine untergeordnete Rolle, da kaum eine Krise länger als wenige Jahre anhielt. Wichtiger als irgendwelche Krisen, sind die Unternehmen an sich. Hat sich etwas an dem Geschäftsmodell geändert? Verkauft Colgate-Palmolive wesentlich weniger Zahnpasta? Wird viel weniger Coca-Cola, Fanta und Co. getrunken als zuvor? Braucht die Welt nun weniger Chemiestoffe oder werden nun weniger Medikamente verkauft? Wenn man diese Fragen für seine Aktien mit Nein beantworten kann, sollte man die Krise Krise sein lassen und sich nicht verrückt machen.

 

In diesem Sinne, danke für`s Lesen.

 

Welche Erfahrungen habt ihr schon mit Krisen gesammelt?

 

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